Stiftungsgründung 2009

Die Angela und Helmut Six Stiftung für Völkerverständigung

Am 9. Oktober 2009 wurde in Anwesenheit zahlreicher Begleiter auf unserem Lebensweg der Grundstein für ein Projekt der Zukunft gelegt.

Der Abend war ein Brückenschlag zwischen Okzident und Orient in Wort und Musik.

Es war auch der Anlass darüber nachzudenken, wie man vielleicht für jetzt und später etwas zurück- und weitergeben kann und dies auf einem Gebiet, das uns sehr nahe liegt. Die Meisten kennen unsere Leidenschaft zum Reisen, doch Reisen alleine bedeutet nicht nur unterwegs zu sein, sondern auch hinzuhören, hinzuschauen auf andere Landschaften, andere Kulturen, andere Menschen. Dass es Missverständnisse, Vorurteile gegeben hat und gibt, mit den entsprechenden grausamen Folgen ist bekannt.

Wir werden den Lauf der Welt, insbesondere das Handeln und Denken der Menschen nicht ändern können und trotzdem wollen wir einen kleinen Beitrag dazu leisten, damit es besser wird, damit mehr Toleranz entsteht, alleine aus der Kenntnis des Anderen und dies wechselseitig!

Das Fremde ist es, was vielfach schon als Bedrohung empfunden wird. Nur wer den anderen kennt, mit ihm spricht hat auch die Grundlage ihn zu verstehen, ihn zu akzeptieren:

So hatten wir das Glück viele Länder bereisen zu können, speziell im arabischen Raum mit vielen Begegnungen:

interessant / schön / bleibend.

So wollen wir etwas zurückgeben und für die Zukunft sichern.

Das sollte durch die Gründung erfolgen, der Angela und Helmut Six Stiftung – die den Dialog und die Akzeptanz fördern möchte.

So ist es Zweck der Stiftung die Förderung der Völkerverständigung, insbesondere in Nordafrika, dem Nahen- und Mittleren Osten, sowie die Förderung von Kunst und Kultur in diesem und dem alpenländischen Raum, sowie der Bildung und Erziehung.

Das bedeutet unter anderem:

  • Unterstützung eines Lehrstuhls für Völkerverständigung an der Philosophischen Hochschule München
  • Unterstützung des Museums 5 Kontinente in München beim Ankauf von Exponaten oder Herausgabe wissenschaftlicher Arbeiten aus dem arabischen Kulturraum
  • Beteiligung an Hilfsprojekten im Rahmen des Stiftungszwecks
  • Förderung des Kulturaustausches in Literatur und Musik im arabischen/europäischen Raum

Die Stiftung ist mit Anerkennungsurkunde der Regierung von Oberbayern vom 15. September 2009 genehmigt.

Es gibt viele Weg zum Ziel – wichtig nur man hat eines!

So habe ich bei einer der Etappen des Jakobswegs in mein Tagebuch geschrieben: Welchen Weg man geht, muss jeder selbst entdecken und entscheiden. Es gibt eine Reihe von Wegweisern!

Wir haben mit der Stiftung somit ein Ziel!

Dabei sind wir nicht blauäugig, das Zusammenleben der Menschen verbessern zu können – aber als Selbständiger ist man gewohnt zu kämpfen und zu hoffen.

Einigkeit – bewusst nicht Einheit – der Vielfalt sollte das Ziel sein.

Das Ziel kann nur erreicht werden, wenn immer beide Seiten daran glauben und arbeiten, das ist in allen Bereichen wichtig.

Auch ein erster Schritt führt zum Ziel – Gehen Sie mit!

Wir werden nun die verschiedenen Ziele und Projekte angehen sowie es uns möglich ist.